INNOVATION: „MOBILE SETTINGS“

Der neue Standard von Schreibbüro Gudrun AMTMANN: Schriftdolmetsch-Settings im Gehen, im Stehen, im Freien, in Gebäuden, bei Rundgängen, Besichtigungen u.v.m.

© E. Wykydal: Gudrun Amtmann im mobilen Setting, Nationalbibliothek
© E. Wykydal: Gudrun Amtmann im mobilen Setting, Nationalbibliothek

Mobile Schriftdolmetsch-Settings sind keine Utopie mehr, sondern uneingeschränkt möglich, egal, ob es sich um eine Museumsführung handelt, eine Stadtbesichtigung oder z.B. einen Archivbesuch.

In Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner hat Gudrun Amtmann eine Tragevorrichtung entworfen und produziert, die Unabhängigkeit von Schreibtisch und Bürostuhl erlaubt und dem Schriftdolmetschen damit eine neue Dimension verleiht: Arbeiten und Konsumieren der Kommunikationsdienstleistung nicht nur im Sitzen und standortgebunden, sondern überall dort, wo es notwendig ist.

Ursprüngliche „mobile Settings“

Schon vor dieser Innovation hat Gudrun Amtmann „mobile Settings“ begleitet, wobei sie als Schriftdolmetscherin abhängig war von örtlichen Einrichtungen und der Hilfsbereitschaft Mitwirkender, die beim Tragen von Hocker, Computer usw. Unterstützung boten. Passagen des Redners, die während des Gehens vorgetragen wurden, konnten außerdem nur rudimentär und im Nachhinein zusammenfassend notiert werden, wenn wieder ein geeignetes Surrounding zum Schreiben gefunden war.

Gleichzeitig waren diese Einsätze mit „Gefahren“ verbunden: Durch das Mittragen des Computers könnte es passieren, versehentlich den gesamten Livetext unwiderruflich zu löschen.

Diese Unsicherheiten wollte Gudrun Amtmann nicht hinnehmen. Dadurch und wegen der steigenden Nachfrage entstand die Idee, Zusatzequipment zu entwerfen.

Professionelle „mobile Settings“ 

Noch Ende des Jahres 2016 wurde von Schreibbüro Gudrun Amtmann ein Student unter Zuhilfenahme des neuen Equipments einerseits ins Österreichisches Staatsarchiv und andererseits in die Nationalbibliothek begleitet. Das Vorhaben war von großem Erfolg gekrönt:

Das Setting verlief – nicht wie bisher abseits der Studierendengruppe, dort, wo die Gegebenheiten zum Arbeiten zu finden waren –, sondern inmitten der Teilnehmerrunde und zwar in unmittelbarer Nähe des Vortragenden. Studierende, die bisher gewohnt waren, ihre Hilfe anzubieten, waren genauso überwältigt von der Neuerung wie der Student selbst.

Autonom, ohne auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein, nahm der Student gemeinsam mit seiner Schriftdolmetscherin an der Führung teil. Kein Wort fehlte im Live-Text. Auch nicht beim Wechseln in einen anderen Raum oder zu einem weiteren Exponat. Wieder wurde bewiesen, dass Schriftdolmetschen eine Informationswelt eröffnet, die Menschen mit Hörbeeinträchtigung andernfalls oft verwehrt bleibt.

Die Funktionalität

Unsere Klienten tragen bei „mobilen Settings“ ausschließlich das Tablet der Schriftdolmetscherin, das kabellos mit deren Tastatur verbunden ist. Dies gewährleistet einen größeren Abstand und Freiraum zueinander. Beispielsweise bei kleineren zu betrachtenden Ausstellungsstücken ist der Platz, den die Schriftdolmtscherin neben ihrem Klienten einnehmen würde, für einen anderen Teilnehmer gesichert.

Die Schriftdolmetscherin erfasst – wie bei herkömmlichen Settings auch – das gesprochene Wort, selbst Einwürfe, die auf dem Weg von einem Ausstellungsraum in den nächsten, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, genannt werden.

Um dem Klienten das Tragen des Tablets so leicht wie möglich zu machen, wird künftig auch hierfür eine Vorrichtung zur Verfügung stehen: Der Computer soll um den Hals bzw. quer über die Schulter gehängt werden können. Dies entlastet Hände und Arme und bietet überdies zusätzliche Bewegungsfreiheit, z.B. für eigene Notizen.

Schreibbüro Gudrun AMTMANN freut sich, Ihnen ab sofort in jeder Lebenslage schriftdolmetschend zur Seite stehen zu können!